Die Seentaucherin — Christine Ratei

Wer bin ich?

Als Sängerin und Liedmacherin lebe ich als Seentaucherin in Mecklenburg. Nach einem bewegten Leben innerhalb Deutschlands mit Aufenthalten in Griechenland und Italien, wählte ich 2014 ganz bewusst die Abkehr vom hektischen Leben und den Rückzug in die Natur. Hier finde ich Inspiration und lebe meine Kreativität und unbändigen Freiheitsdrang aus.

Was mache ich?

Stets begleitet von meiner Gitarre teile ich meine Lieder pur und ungeschliffen. Meine Texte und Melodien sind erheiternd oder bewegen zum Nachdenken. In und zwischen meinen Titeln tummeln sich Anekdoten, Ideen, Fragen und andere kleine Köstlichkeiten, die dem musikalischen Beisammensein eine besondere Note geben und im Ohr bleiben.

Die Seentaucherin — Christine Ratei

Wer bin ich?

Als Sängerin und Liedmacherin lebe ich als Seentaucherin in Mecklenburg. Nach einem bewegten Leben innerhalb Deutschlands mit Aufenthalten in Griechenland und Italien, wählte ich 2014 ganz bewusst die Abkehr vom hektischen Leben und den Rückzug in die Natur. Hier finde ich Inspiration und lebe meine Kreativität und unbändigen Freiheitsdrang aus.

Was mache ich?

Stets begleitet von meiner Gitarre teile ich meine Lieder pur und ungeschliffen. Meine Texte und Melodien sind erheiternd oder bewegen zum Nachdenken. In und zwischen meinen Titeln tummeln sich Anekdoten, Ideen, Fragen und andere kleine Köstlichkeiten, die dem musikalischen Beisammensein eine besondere Note geben und im Ohr bleiben.

Große Kunst am Unteren Schloss: Danke für einen wunderbaren Liederabend in Mirow.

Artikel im Onlineportal „Strelitzius“ nachlesen →


Interview mit „Freies Bürger Radio Slubfurt“

Bei Soundcloud anhören →

Im Interview

Podcast mit Barlhow vom 04. Juli 2020

In diesem Interview erzähle ich wie es dazu kam, dass sie mit meinem Bauwagen von Hessen an die Mecklenburgische Seenplatte zog, was dieses kleine Fleckchen Erde für meine Musik bedeutet und wie ich mit der Krise umgehe.

Im Interview

Podcast mit Barlhow vom 04. Juli 2020

In diesem Interview erzähle ich wie es dazu kam, dass sie mit meinem Bauwagen von Hessen an die Mecklenburgische Seenplatte zog, was dieses kleine Fleckchen Erde für meine Musik bedeutet und wie ich mit der Krise umgehe.

Im Gespräch mit der Seentaucherin

Meist sind es die ungefragten Momente, in denen Texte und Melodien aus mir heraus sprudeln.
Manchmal habe ich Glück und es sind Zettel und Stift vor Ort.

Wie bist du auf den Namen Seentaucherin gekommen?

Im europäischen Medizinrad werden die Elemente den Himmelsrichtungen zugeordnet. Das Wasser im Westen steht unter anderem für Tränen der Freude, das Fließenlassen, sich hingeben. Die Gefühle des menschlichen Daseins. Ebenso beginnt sich auch die weibliche Seite des Rades zu entfalten und und und… und da tauche ich hinein, da finde ich mich zurecht und bringe hin und wieder Schätze mit an die Oberfläche. Und nicht zu vergessen: Meine neue Heimat ist jetzt die schöne Mecklenburgische Seenplatte. Da lag der Name nicht weit entfernt.

Du hast dir einen ganz besonderen Platz zum Leben ausgesucht. Was genau hoffst du hier zu finden?

Für mich stand als Kind schon fest, dass ich irgendwann anders leben werde als viele andere. Ob Peter Lustig dazu beigetragen hat, bezweifle ich, aber möglich ist es schon. Es hat dann halt noch einige Jahrzehnte gedauert, bis der Moment kam, dass meine Entschidung Realität wurde, abgeschieden in einem Bauwagen zu leben. Ein voll erschlossenes und einsames Seegrundstück wäre natürlich fantastisch, aber hier habe ich es auch gut getroffen. Mit meinem Bauwagen und meinem kleinen Garten konnte ich mir eine kleine Insel erschaffen.

Und zur Frage was ich zu finden hoffe: Dieser ganze Prozess, diese Lebensinsel zu erschaffen, frei entscheiden zu dürfen, meiner Selbstwirksamkeit Raum zu geben, selbst dafür sorgen zu müssen, dass es warm wird oder Wasser da ist, ist das was ich suche, was ich brauche.

Musik spielt schon immer eine große Rolle in deinem Leben. Was war der Auslöser, dich voll auf ein Leben als Musikerin einzulassen?

Ich bin nicht wirklich kompatibel zur erfolgsorientierten Business-Welt. Versteht mich nicht falsch, ich kann arbeiten, gerne auch hart, hab ich jahrelang gemacht. Aber dieses Streben nach maximalem Gewinn und immer mehr Leistung und Funktionalität – das bin ich einfach nicht. Ich möchte vor allem erleben, mich mitteilen, Sinn stiften, in meinem eigenen Fluß.

Kurz vor meinem 39.  Geburtstag sind die Titel „Leise wirkt“ und „Ponyhof“ entstanden. Damals wurde mir klar: Entweder ich mach so weiter und gehe irgendwann sprachlos unter oder ich wage den Schritt, übernehme die ganze Verantwortung für mein Leben und lasse raus, was ich zu sagen habe. Und Lieder machen ist da eben mein Weg.

Gibt es musikalische Vorbilder? Jemand, der dich geprägt hat?

Puh. Das ist echt eine schwere Frage. Wie wäre es mit einer Mischunug aus Heintje und Rosenstolz? *lacht*

Ich glaube die Gute-Nacht-Lieder meiner Mutter haben mich wirklich geprägt. ieses Gefühl der Geborgenheit, hervorgezaubert mit Worten und Melodien.

Denken wir mal groß: Was wäre dein Traum. Auf welcher Bühne würdest du gern spielen?

Auf der Bühne des Lebens.  *lacht*

Okay, wenn ich „Eigenanteil“ oder „Lausche“ einmal in einem großen Stadion mit allen Menschen , die da sind, zusammen singen könnte. Das wäre ein Geschenk! Aber eigentlich brauche ich keine großen Bühnen. Für mich ist es schon eine Erfüllung, wenn die Menschen meine Musik mögen und mit mir gemeinsam daran teilhaben.

Was inspiriert dich zu deinen Texten?

Vorrangig die Inspiration. Das was mich gerade ausmacht, wenn der Text oder die Melodie oder beides kommt.

Für mich gibt es verschiedene Formen der Inspirations-Energie. Da ist die, die mich ungefragt überkommt. Dann die, die ich spüre, wenn ich innerhalb eines Gefühls verharre und hineinspüre. Oder auch die, die mich durch Stille und Beobachtung der Natur berührt oder auch ein Sommertag in der Großstadt. Manche MusikerkollegInnen berühren mich auf eine ganz besodwere Art. Das ist ganz unterschiedlich.

Was ist zuerst da? Die Musik oder der Inhalt?

Mal so mal so. Ich schätze 65% Musik, Melodie, 35% Inhalt, Text.

Wenn ich in privater Runde spiele, entstehen manchmal Soultouch-Sessions. Da bekomme ich dann ein Stichwort; die Worte und Melodie fließen und es entsteht ein Lied.

Ob schon Musik aus meiner Sicht von Anfang an Inhalt hat. Es beginnt schon bei der Schwingung eines einzelnen Tones.

Was willst du mit deiner Musik erreichen?

Herz, Hirn und Lachmuskel von meinem Publikum und mir. Ansonsten wäre es super, wenn ich mein Leben durch die Musik langfristig finanzieren könnte.

Wie wichtig ist dir die Interaktion mit dem Publikum?

Seeeehr. Geht doch gar nicht ohne. Jedenfalls nicht für mich.

Wenn du wählen könntest: Ausverkaufte Halle oder gemütliches Wohnzimmerkonzert?

Ausverkauftes Wohnzimmerkonzert

Warum deutsche Texte?

Weil es meine Muttersprache ist und meine Seele eben in dieser Sprache singt.

Gibt es ein Lied, den du Ersthörern von deinem Album „So wie ich bin“ besonders ans Herz legen möchtest?

Einen? *lacht* „Lausche“ oder „Paradie´s“ oder doch „Die Welt dreht sich“? „Eigenanteil“ ist auch super. Okay, ich entscheide mich für den versteckten Titel Nr 14.

Im Gespräch mit der Seentaucherin

Meist sind es die ungefragten Momente, in denen Texte und Melodien aus mir heraus sprudeln.
Manchmal habe ich Glück und es sind Zettel und Stift vor Ort.

Wie bist du auf den Namen Seentaucherin gekommen?

Im europäischen Medizinrad werden die Elemente den Himmelsrichtungen zugeordnet. Das Wasser im Westen steht unter anderem für Tränen der Freude, das Fließenlassen, sich hingeben. Die Gefühle des menschlichen Daseins. Ebenso beginnt sich auch die weibliche Seite des Rades zu entfalten und und und… und da tauche ich hinein, da finde ich mich zurecht und bringe hin und wieder Schätze mit an die Oberfläche. Und nicht zu vergessen: Meine neue Heimat ist jetzt die schöne Mecklenburgische Seenplatte. Da lag der Name nicht weit entfernt.

Du hast dir einen ganz besonderen Platz zum Leben ausgesucht. Was genau hoffst du hier zu finden?

Für mich stand als Kind schon fest, dass ich irgendwann anders leben werde als viele andere. Ob Peter Lustig dazu beigetragen hat, bezweifle ich, aber möglich ist es schon. Es hat dann halt noch einige Jahrzehnte gedauert, bis der Moment kam, dass meine Entschidung Realität wurde, abgeschieden in einem Bauwagen zu leben. Ein voll erschlossenes und einsames Seegrundstück wäre natürlich fantastisch, aber hier habe ich es auch gut getroffen. Mit meinem Bauwagen und meinem kleinen Garten konnte ich mir eine kleine Insel erschaffen.

Und zur Frage was ich zu finden hoffe: Dieser ganze Prozess, diese Lebensinsel zu erschaffen, frei entscheiden zu dürfen, meiner Selbstwirksamkeit Raum zu geben, selbst dafür sorgen zu müssen, dass es warm wird oder Wasser da ist, ist das was ich suche, was ich brauche.

Musik spielt schon immer eine große Rolle in deinem Leben. Was war der Auslöser, dich voll auf ein Leben als Musikerin einzulassen?

Ich bin nicht wirklich kompatibel zur erfolgsorientierten Business-Welt. Versteht mich nicht falsch, ich kann arbeiten, gerne auch hart, hab ich jahrelang gemacht. Aber dieses Streben nach maximalem Gewinn und immer mehr Leistung und Funktionalität – das bin ich einfach nicht. Ich möchte vor allem erleben, mich mitteilen, Sinn stiften, in meinem eigenen Fluß.

Kurz vor meinem 39.  Geburtstag sind die Titel „Leise wirkt“ und „Ponyhof“ entstanden. Damals wurde mir klar: Entweder ich mach so weiter und gehe irgendwann sprachlos unter oder ich wage den Schritt, übernehme die ganze Verantwortung für mein Leben und lasse raus, was ich zu sagen habe. Und Lieder machen ist da eben mein Weg.

Gibt es musikalische Vorbilder? Jemand, der dich geprägt hat?

Puh. Das ist echt eine schwere Frage. Wie wäre es mit einer Mischunug aus Heintje und Rosenstolz? *lacht*

Ich glaube die Gute-Nacht-Lieder meiner Mutter haben mich wirklich geprägt. ieses Gefühl der Geborgenheit, hervorgezaubert mit Worten und Melodien.

Denken wir mal groß: Was wäre dein Traum. Auf welcher Bühne würdest du gern spielen?

Auf der Bühne des Lebens.  *lacht*

Okay, wenn ich „Eigenanteil“ oder „Lausche“ einmal in einem großen Stadion mit allen Menschen , die da sind, zusammen singen könnte. Das wäre ein Geschenk! Aber eigentlich brauche ich keine großen Bühnen. Für mich ist es schon eine Erfüllung, wenn die Menschen meine Musik mögen und mit mir gemeinsam daran teilhaben.

Was inspiriert dich zu deinen Texten?

Vorrangig die Inspiration. Das was mich gerade ausmacht, wenn der Text oder die Melodie oder beides kommt.

Für mich gibt es verschiedene Formen der Inspirations-Energie. Da ist die, die mich ungefragt überkommt. Dann die, die ich spüre, wenn ich innerhalb eines Gefühls verharre und hineinspüre. Oder auch die, die mich durch Stille und Beobachtung der Natur berührt oder auch ein Sommertag in der Großstadt. Manche MusikerkollegInnen berühren mich auf eine ganz besodwere Art. Das ist ganz unterschiedlich.

Was ist zuerst da? Die Musik oder der Inhalt?

Mal so mal so. Ich schätze 65% Musik, Melodie, 35% Inhalt, Text.

Wenn ich in privater Runde spiele, entstehen manchmal Soultouch-Sessions. Da bekomme ich dann ein Stichwort; die Worte und Melodie fließen und es entsteht ein Lied.

Ob schon Musik aus meiner Sicht von Anfang an Inhalt hat. Es beginnt schon bei der Schwingung eines einzelnen Tones.

Was willst du mit deiner Musik erreichen?

Herz, Hirn und Lachmuskel von meinem Publikum und mir. Ansonsten wäre es super, wenn ich mein Leben durch die Musik langfristig finanzieren könnte.

Wie wichtig ist dir die Interaktion mit dem Publikum?

Seeeehr. Geht doch gar nicht ohne. Jedenfalls nicht für mich.

Wenn du wählen könntest: Ausverkaufte Halle oder gemütliches Wohnzimmerkonzert?

Ausverkauftes Wohnzimmerkonzert

Warum deutsche Texte?

Weil es meine Muttersprache ist und meine Seele eben in dieser Sprache singt.

Gibt es ein Lied, den du Ersthörern von deinem Album „So wie ich bin“ besonders ans Herz legen möchtest?

Einen? *lacht* „Lausche“ oder „Paradie´s“ oder doch „Die Welt dreht sich“? „Eigenanteil“ ist auch super. Okay, ich entscheide mich für den versteckten Titel Nr 14.

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