Neulich zu Beginn

Die ersten neun Monate in der unendlichen Weite des -ich will doch nur auf die Bühne und meine Lieder teilen- Universums liegen hinter mir... Ich will doch nur... Ich will ist geblieben, doch nur musste ausziehen.

Irgendwann war er da, der Moment der Entscheidung. Machen. Fertig aus. Was brauch ich?

Website, SocialMediaGedöns, Fotos, Videos, Tracks, Equipmet, Auftritte,.....ahhhhhh Egal, machen!

Und jetzt, wo das Booking vor der Tür steht, bin ich verzweifelter denn je auf der Suche nach ner passenden Schublade für mich, meine Musik und meine weiteren kreativen Ausbrüche. Mit welchen Worten soll ich mich beschreiben, dass am Ende ein sinnreicher Satz und genügend Flexibilität bleiben?

Inhalte und Drumherums, sind tiefgründige und dennoch leichtfüßige Anschauungen und Betrachtungsweisen mit Wohlfühl- und Schmunzeleffekt...zum Beispiel...

Mehr persönliches soll ich auf meiner Website zeigen.

Was bitte ist persönlich, wenn nicht selbstgeschaffene Musik?

Und was soll das Persönliche sein? Ob und wenn ja, was ich frühstücke? Ob und wenn ja, welche Unterhosen ich trage? Ob und wenn ja, welches Auto ich fahre?

Ich versuch´s mal hiermit:

Blad kommt´s kalt. Da möchte ich vorbereitet sein...

3Meter Holz. Jeder einzelne Klotz wird meine Fingerabdrücke tragen. Und auf den Fotos sind die dicken Brocken nicht zu sehen, die noch gehackt werden. Anstrengend ist es. Spaß macht es. Und es ist ein ganz anderes Gefühl sich auf diese Art Wärme zu schaffen, als einfach an einem Rad zu drehen oder Knopf zu drücken.

Das "einfache" Leben auf dem Land ist schön.

Dort und damit als Beispiel, zeigt sich ein Teil meiner Lebensart in meiner Musik.

Apropos Beginn

Mit der Musik lebe ich länger als die letzten neun Monate. Für mich fühlt es sich an, als wäre sie schon immer da gewesen und ein Leben ohne sie gar nicht vorstellbar.

Ich hatte da einige Möglichkeiten mein Talent formen zu lassen. Musikalische Früherziehung und Trompetenunterricht gabs im Laufe des Schulbeginns bis zum Jugendalter. Unterricht wie ich ihn kannte, fand ich meißt befremdlich. Ich kann mich gar nicht so recht erinnern je wirklich etwas verstanden zu haben, was im Unterricht passiert. Jedenfalls fühlt die Erinnerung sich so an. Noten hab ich nie gelernt (ich kann sie identifizieren, dies jedoch hat zur Folge, dass das Lied längst vorbei ist, bis ich die ersten Takte dechiffriert habe) Ich spiele eher nach Gehör und Gefühl gespielt. Das geht auf einigen Instrumenten. Ich kann zwar keine Kunstücke und hab auch nie wahrhaftig eins gelernt, dafür lassen sich für mich Melodien recht einfach nachspielen und selbst komponieren. 

Dann war lange Zeit die Musik eher eine unpersöliche Begleiterin für mich. Zwischendurch kamen kurze Momente oder auch mal längere in denen es aus mir heraus wollte und durfte.

Nebst Bühnenerfahrung im Kindergarten, Grundschule und Chor im jungen Erwachsenenalter durfte ich 2015 zum ersten mal in den Genuss kommen meine eigenen Lieder mit Publikum zu teilen. Damals waren wir zu zweit. Leider gingen unsere Ideen nach recht kurzer Zeit in völlig verschiedene Richtungen.

In der Winterzeit 2017/2018 wurde für ich immer deutlicher, dass ich meine Musik ihre Welt entdecken lassen möchte, während ich durch sie meine Welt entdecke.

Seit März 2018 versuche ich im Alleingang die kleinen Bretter der Umgebung zu besteigen. Reinschnuppern, nachfühlen, mich bestärken und zu wissen, dass es gut ist. Was für eine Herausforderung, wenn Foto-, Video- und Audiobearbeitung plötzlich eine Rolle spielen und SocialMedia und Website und Booking und und und und...

Ich schlängel mich durch und suche nach Möglichkeiten, Teilbereiche abzugeben. Und freu mich trotz der neuen Widrigkeiten die sich zeigen auf jeden Tag, an dem ich an mich und meine Musik glaube.

SoundCheckOneTwo

 

 

 

Welch ein freudiges Beispiel für

Authentisch und Ungeschliffen !

 

Nicht wissend und frei von Ahnung, in meinem Bauwagen, sechs meiner Lieder auf Platte gebracht.

Oh wie aufregend

Jetzt wirds spannend. Endlich bin ich in professionellen Händen und versorgt mit der entsprechenden Unterstützung mein Album aufzunehmen. Raus aus dem Bauwagenstudio mit Handyvoicerecorder und schluss mit ????? wenn ich vor dem Musikbearbeitungsprogramm sitze. Schon geil :)

 

Die ersten vier Lieder sind digitalisiert. Jetzt nur noch ein paar mal schlafen und dann und dann und dann..... gibts ein Berlin-Wochenende mit Musik, Musik, Musik, Sushi, Musik und Kaffee. Yeah

WieWoVideoWas?

Dieses verfluchte EPK Video. Seit nem Dreivierteljahr schlag ich mich damit rum. Schnippel hier, schnippel da, reicht die Quali, wie geht das jetzt noch mal mit den Übergängen und und und. Und dennoch machts irgendwie Spaß. Und die Story? Roter Faden, Spannung, Habenwilleffekt,... Und wie um himmelswillen funktioniert das Sein auf Kommando vor der Kamera? So oder so ähnlich   :)                             ---->


Auf dem Weg zum ersten eigenen Album

Oh wie aufregend!

Der Meister Mastert und ab und an gibt es ein Häppchen davon. 

Am dritten Dezemberwochenende kommen die verbleibenden Titel in die Rechenbox. Und bis zum Jahreswechsel gibt es den Spaß auf CD gepresst. Lecker OldSchool für die habtische und akkustische Befriedigung.